Sommerpause?

Mit der 18. Dichterschlacht am 20. April endet unsere „Saison“. Dennoch kann es sein, dass wir im Sommer das eine oder andere poetische Experiment wagen – wie z.B. die Open Air Dichterschlacht im Seeheimer Schuldorf am 14. Juli.
Wenn wir Euch auf dem Laufenden halten sollen, tragt Euch einfach in den Newsletter ein. Eure eMail wird nur zu unseren Veranstaltungen genutzt, nicht weitergegeben, nicht weiterverkauft, nicht weitervererbt.

17. März 2007| 19:30 Uhr: Dichterschlacht SOLO mit Nils Heinrich

Kabarett- und Gesangsabend mit dem Wahl-Berliner Nils Heinrich, der in der Centralstation seine komischen Lieder und Texte präsentiert. Mit Auszügen aus seinem Programm belegte der sympathische Frühdreißiger im Januar 2005 den zweiten Platz beim Hamburger Comedy Pokal – obwohl er gar keine Comedy macht. Nils Heinrich schafft es auf seine eigene Art das Publikum innerhalb kürzester Zeit zum Lachen zu bringen. Kein Wunder, nimmt er doch alltägliche Situationen, die jeder so oder ähnlich bereits erlebt hat, und würzt diese mit zahlreichen Überspitzungen.

Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 9.- €, an der Abendkasse 12.- €.

Lars Ruppel gewinnt die 17. Darmstädter Dichterschlacht

Der Orkan Kyrill hatte unsere Planung etwas durcheinander geworfen, so daß die Dichterschlacht mit einer ungewöhnlich hohen „einheimischen“ Beteiligung startete. Was aber dem Unterhaltungswert keinen Abbruch tat – vor der wie üblich ausverkauften Centralstation punkteten Slam-Frischlinge wie auch Veteranen. Ein Veteran konnte dann allerdings das Finale für sich entscheiden – Lars Rüppel überzeugte mit seinem „Bread Pitt“.

Lars könnt ihr am 2. Februar im Schloßkeller auf der 3dichternacht wiedersehen. Nils Heinrich, der uns die Pausen auf Millisekunden verkürzte, gastiert am 17. März wieder in der Centralstation – auf der Dichterschlacht SOLO.

Bilder vom Freitag gibt es hier.

Und, nur so als Schmankerl: Nils Heinrichs „Yo, Angeln Berlin – Fischers Fritz“ und Lars Ruppels Zugabe „Kinder

19. Januar 2007 – Darmstädter Dichterschlacht

Am 19.01. 2007 findet die 17. Darmstädter Dichterschlacht statt.
Veranstaltungsort ist wie immer die Darmstädter Centralstation.
Die Tore öffnen sich um 20 Uhr, Beginn ist pünktlich um 21 Uhr.

Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 5,50.- €, an der Abendkasse 7,50.- €.
Der Vorverkauf lohnt sich also doppelt, da unsere letzten Veranstaltungen stets ausverkauft waren.

27. Januar 2007 – Dichternacht Solo mit Bodo Wartke

Wenn uns die sieben Minuten der Dichterschlacht nicht reichen, laden wir – selten – Poeten ein einen ganzen Abend bei uns zu bestreiten. Am 27. Januar 2007 besucht uns Bodo Wartke mit seinem Programm „Noah war ein Archetyp“. Auf seiner Homepage kann man sich einen Vorgeschmack holen. Drehen sie nur die Lautsprecher leise.

Die Veranstaltung findet im Saal der Centralstation statt. Einlaß ist ab 19:30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 10.- €, Abendkasse 13.- €

Nachtrag: Die Vorstellung ist praktisch ausverkauft. Aber für die Zuspätgekommenen bietet sich die nächste Dichterschlacht SOLO mit Nils Heinrich an.

Die Regeln der Dichterschlacht

  • Teilnehmen kann jeder, der eigene Texte vortragen möchte
  • Die Texte müssen vom Vortragenden (Slammer) selbst verfasst sein
  • Es sind keine Hilfsmittel (Instrumente…)erlaubt
  • Es treten maximal 10 Slammer auf, melden sich mehr als 10 Teilnehmer, so entscheidet
    das Los über die Teilnahme. Ausnahme: Direkt von Dichterschlacht e.V. eingeladene
    Slammer
  • In der Vorrunde gibt es zwei Gruppen mit maximal je fünf Slammer in pro
    Gruppe
  • Jeder Slammer hat sieben Minuten Zeit seine Texte vorzutragen
  • Das Publikum entscheidet über den Gruppensieger
  • Die vier Gruppenbesten kommen in die Endrunde
  • In der Endrunde haben die vier Slammer wiederum sieben Minuten neue
    Texte vorzutragen
  • Das Publikum entscheidet über den Gesamtsieger
  • Eingeladene Slammer werden gesetzt, die anderen per Los auf die Gruppen
    verteilt
  • Anmeldung vor Ort bis 45 Minuten vor Beginn der Veranstaltung

Wir bitten um Verständnis, dass wir eine Teilnahme nicht garantieren
können. Aus diesem Grunde empfehlen wir allen Slammern, vor weiten
Anreisen Kontakt mit uns aufzunehmen.

Rückblick: Die 7. Dichterschlacht

PlakatNun, eigentlich war die siebte Dichterschlacht keine echte Dichterschlacht – es war der 7. German International Poetry Slam. Hinter diesem Zungenbrecher verbirgt sich die Meisterschaften der (zumeist deutschsprachigen) Poetry Slammer aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Über einhundert Poeten slammten, diskutierten und feierten drei Tage lang in Darmstadt und Frankfurt. Zum Finale erlebten die Zuschauer in der überfüllten Centralstation einen fulminanten Sebastian Krämer, der ohne Nutzung des Mikrophons dieses ausgiebig verfluchte.

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Rückblick: Die 6. Dichterschlacht

Lasse Samström gewinnt knapp vor Jaromir Konecny

Lasse errang am Sonntag, den 11.5. seinen Sieg in der sechsten Dichterschlacht – natürlich ganz und gar ausschließlich Dank des unfairen Hinweises an das weibliche Publikum, daß Timo Brunke verheiratet sei. Timo, mit einem Schlag um seine Fanschar gebracht, belegte schließlich nur den dritten Platz – hinter dem Berufstschechen Jaromir Konecny.

Die Bilder gibt es hier.

Rückblick: Die 5. Dichterschlacht

Stefan Schrahe gewinnt die 5. Dichterschlacht vor ausverkaufter Centralstation.

Vor neunhundert Gästen überzeugte Stefan Schrahe mit Texten wie Aldi-Süd und seinem Salatturm. Aber auch die anderen Teilnehmer faszinierten, begeisterten, vergnügten, attackierten. So stürmte Tobias Hoffmann mit Tiraden und Attacken auf Couch-Potatoes und selbstzufriedene Hinterwäldler auf den zweiten Platz, während sich Katinka Buddenkotte, Siegerin der dritten Dichterschlacht, knapp vor der erstmals auf einem Poetry Slam angetretenen Antje Herden platzieren konnte. Eindeutig war dabei aber nichts – es spricht für die Teilnehmer, daß die Anzahl der erhaltenen Stimmen relativ nahe beieinander lagen: Weiterlesen

Rückblick: Die 4. Dichterschlacht

Voller Saal. Offene Ohren. Ein Sieger.

Sebastian Krämer gewinnt die 4. Dichterschlacht

Am Ende gab es einfach nicht genügend Dichtungsringe… Über 650 Zuschauer improvisierten und stimmten mit allem ab, was man über die Besenstiele der Dichter stülpen konnte: Gebogene Strohhalme, Pizzakartons, Bierflaschen (Ja, das geht).
Der Gewinner, Sebastian Krämer, hatte sich zuvor wie auch Ralf Schlatter, Jaromir Konecny und Christian Schäfer ins Finale geslammt.