Rückblick: Die 4. Dichterschlacht

Voller Saal. Offene Ohren. Ein Sieger.

Sebastian Krämer gewinnt die 4. Dichterschlacht

Am Ende gab es einfach nicht genügend Dichtungsringe… Über 650 Zuschauer improvisierten und stimmten mit allem ab, was man über die Besenstiele der Dichter stülpen konnte: Gebogene Strohhalme, Pizzakartons, Bierflaschen (Ja, das geht).
Der Gewinner, Sebastian Krämer, hatte sich zuvor wie auch Ralf Schlatter, Jaromir Konecny und Christian Schäfer ins Finale geslammt.

Rückblick: Die 3. Dichterschlacht

Finalteilnehmer: Katinka Buddenkotte, Etta Streicher, Timo Brunke, Lasse Samstroem


Dichtung im Schatten des runden Leders?

Die Ansprüche an die Zuschauerzahl waren am Tag des WM-Finales bescheiden – die an die Poeten waren es nicht. Vor dreihundert Gästen mikrophonierten wieder einmal zwölf Poeten, dichter und Wortakrobaten um die Gunst der Massen.

Katinka Buddenkotte

Mit ihren charmant-ironischen Attacken auf Jeans-Verkäuferinnen, steifen Jungs und Erdnussflipsketten konnte sich Katinka Buddenkotte in der Finalrunde knapp gegen Timo Brunke durchsetzen und nahm die drei Millonen Euro Preisgeld* mit nach Hause.

Rückblick: Die 2. Dichterschlacht

12 Dichter. Fast siebenhundert Gäste. Ein Mikrophon.

Im Finale: Wehwalt Koslowsky, Jaromir Konecny, Etta Streicher, Dirk Hülstrunk
Wieder einmal war es eine Frage von wenigen Dichtungsringen, die den Sieg entschieden.
Dichtungsringen?
Wie bei der ersten Dichterschlacht entschied das Publikum mittels verteilter Dichtungen (aus Gummi, nicht aus Worten), welcher Poet, Literat oder Dichter sie am meisten begeisterte.
Und Begeisterung gab es zur Genüge an diesem Abend in der Darmstädter
Centralstation. Nicht nur für den Gewinner Wehwalt Koslowsky, auch die anderen Dichter… ach, was solls: Es war einfach grandios.
Das Spektrum war weit gefächert: Von der kritisch-zynischen Alexandra Becht bis zur locker-coolen Dagmar Schönleber, von Wehwaltschen Schnellspul-Wortsalven bis zum Sampler-artigen Stakkato des Dirk Hülstrunk… besser hätte sich die deutsche Poetry-Slam Szene nicht präsentieren können.

Rückblick: Die 1. Dichterschlacht

1. Dichterschlacht | 14. Oktober 2001

Endrunde: Alex Dreppec, Lasse Samstroem, Alexandra Becht, Dirk Hülstrunk

Zwölf Slammer stellten sich den über fünfhundert Zuschauern – nur einer konnte gewinnen: Den ersten Preis errang der Lokalmatador und Alliterationsjongleur Alex Dreppec knapp vor dem Bonner Lasse Samstroem.

Gewonnen: Alex Dreppec sonnt sich im Bühnenlicht.

Doch auch die anderen Teilnehmer mischten das Publikum nach Kräften
auf: Ob kritisch-agressiv wie die Frankfurterin Alexandra Becht oder dadaistisch
wie Dirk Hülstrunk – die Darbietungen waren beeindruckend, erstaunlich
und – was nicht nur an der Zeitbeschränkung von sieben Minuten pro
Performance lag – durchweg kurzweilig.

Abgestimmt wurde in der Endrunde mit Dichtungen – im wahrsten Sinne des
Wortes: 200 Dichtringe (leider viel zu wenig) wurden im Publikum verteilt.
Nach dem Motto „Stülp Deinen Gummi über meinen Stab“
stimmten die Zuschauer über den Gewinner ab (siehe Foto).
Wir danken allen Teilnehmern aufs Herzlichste, den Helfern, dem Publikum
und der Centralstation, die diesen Abend zu einer gelungenen Schlacht
der Dichter gemacht haben.