Durst ist schlimmer als Heimweh

Fazit unserer 2Dichternacht am Freitag im Schloßkeller:

Durst ist schlimmer als Heimweh!
Aber Florian H.H. Graf von Hinten und Lasse Samström hatten mit reichlich Hansa-Dosenbier für alle bestens vorgesorgt. Ausser einem Treffer am Kopf ist dann auch nichts mehr schiefgegangen. Die Poeten begeisterten mit ihren Texten, Performances und Gesangseinlagen einen gut besuchten Schloßkeller.

Hier ein paar Impressionen

3Dichternacht …. Freitag 08.Mai 2009 im Schlosskeller Darmstadt

3dichternacht am Freitag … 08. Mai, 21:00, Einlass 20:30,  nur Abendkasse

wir freuen uns auf Renato Kaiser und Laurin Buser, die zusammen mit Lars Ruppel im Darmstädter Schlosskeller slammen werden.

Statt zehn Poeten wie auf unseren Dichterschlachten gibt es bei der 3dichternacht nur deren drei zu bewundern, dafür haben diese eben etwas mehr Zeit und Ihr könnt Euch über einen bequemen Sitzplatz freuen. (Tickets nur an der Abendkasse)

Renato Kaiser ist 23 Jahre alt und wohnt in einem Land namens Schweiz. Im März 2003 trat er zum ersten Mal bei einem Slam auf, seit dem ist der Goldjunge aus der internationalen Slam Szene nicht mehr weg zu denken. Mittlerweile hat er bereits über 50 Slams gewonnen und war im Jahr 2007 der erfolgreichste Schweizer Slammer. 2009 erschien sein erstes Album „Ich bin nicht so“ beim Sprechstation Verlag.

Laurin Buser ist noch viel jünger als Lars und Renato zusammen. Selten konnte ein so junger Slammer die Slams im deutschsprachigen Raum so beherrschen und bereichern wie Laurin es bis heute tut. Auf der Bühne feiert Laurin das Wort und alle dürfen mitmachen. Er vereint Lyrik, Rap und Beatbox in einer nie dagewesenen Form die nicht weniger ist als: funkyfresh und yeah! Er hasst auch vieles, doch davon ist nur Hugh Grant erwähnenswert. Und Ingwer.

Lars Ruppel ist schon seit 1985 quasi auf der Welt(tournee). Die größte Brille seit Buddy Holly und Erich Fried. Seit seinem 16. Lebensjahr reist Lars Ruppel durch halb Europa und versetzt Zuschauer und die dazugehörigen Ohren in Staunen. Der untalentierte Hobbygärtner mit der dreidimensionalen Hornbrille konnte schon so ziemlich jeden Poetry Slam im deutschsprachigen Raum in die Hosentasche stecken. Einer von ganz wenigen Vollzeitslammern im deutschsprachigen Raum. Die Basler Zeitung verglich ihn mit Ringelnatz, und das Augsburger Brecht-Festival, umschrieb ihn gar als „durchtrainierten Performance-Sportler“.

weitere Termine für 08/09:

27.06.09 Dichterschlacht „Open Air“ Freilichtbühne Seeheim

05.09.09       SOLO: The Fuck Hornisschen Orchestra mit Julius Fischer und Christian Meyer. Schaut euch die beiden einfach mal an: http://www.myspace.com/fuckhornisschenorchestra

Tickets für alle Veranstaltungen (außer 3dichternacht) online unter www.centralticket.de oder an vielen Vorverkaufsstellen.

Dichterschlacht Open Air 2008 bei bestem Wetter – ein Nachtrag

Dichterschlacht Open Air 2008
Wie schon im Vorjahr zeigte sich das Wetter auch beim zweiten Open Air der Darmstädter Dichterschlacht in einem ansonsten eher durchwachsenen Sommer von seiner besten Seite. Bei strahlendem Sonnenuntergang und angenehmen Temperaturen gaben sich acht zum Teil schon altbekannte Dichter sich das Mikro (bzw. die Mikros) in die Hand, unterbrochen von Oli Gaussmann mit seiner außerhalb des Wettbewerbs laufenden Performance mit dem Titel „Das Mikro ist defekt, wir machen jetzt mal zehn Minuten Pause“.
Das bereits die Vorrunden gut besetzt waren merken wir immer daran, dass wir mit dem Einsammeln der Stimmzettel länger benötigen – die Zuschauer können sich einfach nicht entscheiden. Und das war am Samstag der Fall, aber in das Finale schafften es letztenendes nur vier Poeten: Dagmar Schönleber, Nadja Schlüter, Grohacke und Dennis Schüssler.
Und das hier die Qual der Wahl auch nicht erleichtert wurde zeigt der errungene Doppelsieg von Dagmar und Dennis.

Das Open Air in Bildern:

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Mehr Bilder vom Abend gibt es hier
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Nachgetragen: 3dichternacht/ladies night

In der 3dichternacht liegt der Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel der Dichter – also ein gesunder Gegensatz zu unserer Hauptveranstaltung, der Dichterschlacht. Im lauschigen Schloßkeller gaben sich in einer Neuauflage einer der ersten 3dichternächte die Darmstädter Schriftstellerin Antje Herden und die beiden Kölner Kabarettistinnen (& potentiellen, bisher noch nicht wirklich entdeckten Rockstars) Katinka Buddenkotte und Dagmar Schönleber die Ehre.
Ich fand’s gut, und da das Publikum bis zum Schluß blieb und nicht mit Gegenständen geworfen hat, ging es wohl nicht nur mir so.
Ein paar Bilder möchte ich noch nachschieben:


Philipp „Scharri“ Scharrenberg gewinnt die 19. Dichterschlacht

Es war ein Dichterschlacht-Finale, bei dem ich jedem Teilnehmer den Sieg gewünscht hätte. Letztendlich sammelte Scharri doch mehr Dichtungsringe als MichaEbeling mit seiner Ode für/gegen die jungen Wilden, Michael Schönen und Björn Högsdal.
Weil es interessiert: Die Kurzfilme von Volker Strübing gibt es auf seinem Schnipselfriedhof. Und immer daran denken: Was dem Slammer der Beifall, das ist dem Schnipselfriedhof der lobpreisende Kommentar 😉

Wie immer gibt es den Hinweis auf die nächste Veranstaltung, bevor ich Euch den Fotos überlasse: Am 9. November gibt es mit der 3dichternacht „Ladies Night“ eine nicht versäumbare Neuauflage einer der besten Dichternächte überhaupt. Im Schloßkeller, wie immer.


Mehr Bilder gibt es unter Weiterlesen

Manchmal muss man einfach Glück haben…

Einen der raren, regenfreien Sommerabende haben wir erwischt, als wir in Zusammenarbeit mit der Seeheimer Freilichtbühne (link) die erste Open Air Dichterschlacht veranstalteten. Nicht nur das Wetter, auch das Publikum war uns hold.
Gewonnen hat in der durchweg überzeugenden Riege der antretenden Poeten der Frankfurter Dalibor mit seiner ruhigen, überlegten Wortperformance.

Hier einige Photos der Veranstaltung

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