Wo die wilden Dichter wohnen – Das Poetry Slam Trainingslager

Von Mittwoch, dem 7., bis Freitag, dem 9. August, entsteht am Darmstädter Hauptbahnhof unter Leitung des renommierten Dichterschlacht-Moderators Lars Ruppel und dem Beatbox Poeten Dalibor Markovic aus Frankfurt eine poetische Keimzelle, ein drei Tage andauerndes Poesietrainingslager.

Alles dreht sich darum, die eigene Stimme (wieder) zu entdecken und hörbar zu machen. Texte Georg Büchners dienen dabei als Inspiration zur eigenen Idee – von öffentlichen Lesungen über Flugblattaktionen oder poetischen Flashmobs ist alles denkbar. So wird ein von Lehrern und Dozenten heißgeliebtes Prüfungsthema zum spannenden Aktionsgegenstand und die Stadt zur Bühne.

Herzschlag des Projektes sind die Erbsenstunden, die die Liechtensteiner
Künstler der Projektgruppe „Benefactum“ zweimal täglich, von 13 bis 14 Uhr und von 20 bis 22 Uhr, aus weggeworfenen Lebensmitteln im großen Stil und ganz vegan und kostenlos für bis zu 50 Menschen kochen – „Teller statt Tonne!“, denn es ist genug für alle da, wenn es gerecht und nicht
verschwenderisch zu geht. Dazu werden die im Workshop entstandenen Texte gelesen.

Täglich wechselnde Gastkünstler aus verschiedenen Bereichen bieten neue Impulse zum Thema Büchner. Mit dabei sind unter anderem:

der Büchner-Spezialist und Danton-Vertoner Florian Cieslik aus Frankfurt (7. August)

der Hessenmeister des Poetry Slams, Marvin Ruppert aus Marburg (8. August)

Am Freitag, dem 9. August, gibt es eine Büchner-Lounge mit Mucke und
Unvorhersehbarem.

Die Text- und Performancearbeit findet täglich von 10 bis 13 Uhr und von 14
bis 18 Uhr statt. Das Trainingslager ist offen für jeden, eine Anmeldung
unter slamaburg@gmx.de ist wünschenswert, aber nicht notwendig. Ein- oder Ausstieg ist jederzeit möglich, ob für nur 10 Minuten oder für alle drei
Tage.

Weitere Informationen unter www.benefactum.li und
https://www.facebook.com/events/460453520709995/